Sonne Mond Sterne SMS 2010 – Das Line-Up ist komplett

Sonne Mond Sterne SMS 2010

Nachdem ja im Februar schon die ersten Bestätigungen durchsickerten, scheint das Line-Up nun vollständig zu sein. Auf den ersten Blick sieht es auch wie jedes Jahr ganz nett aus. Die üblichen Verdächtigen gemischt mit ein paar Headlinern und so weiter. Bei genauerer Betrachtung fällt mir allerdings auf, dass so gut wie die Hälfte des diesjährigen Line-Ups auch schon letztes Jahr dort gespielt haben. Die Jahre weiter davor hab ich mir jetzt nicht genauer angeschaut, aber die meisten Namen auf dem Line-Up liest man ja schon irgendwie jedes Jahr. Man mag davon halten was man will, aber mich langweilt das! Ein weiterer Punkt, den ich zu kritisieren habe, sind Doppelbuchungen oder wie auch immer wir das jetzt nennen wollen. Da sind dann eben Møenster im Line-Up aufgeführt, die uns allen vielleicht besser als Lexy & Gunjah bekannt sind. Wen finden wir dann nochmal vereinzelt im Line-Up? Einmal Lexy und einmal Gunjah und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, gibt’s dann noch eine Extrarunde Lexy & K-Paul. Ein weiteres Beispiel gefällig? Luna City Express bestehend aus Norman Weber und Marco Resman. Letzteren finden wir auch nochmal extra im Line-Up. Mein zusätzlicher Line-Up Vorschlag: Phage und Norman Weber. 😉 Ich weiss natürlich, dass wir uns in einer kontraktiven Konjunkturphase befinden, aber hat das Sonne Mond Sterne Festival diesen Rabatt nötig oder gehen den Mädels und Jungs der SMS-Crew einfach nur die Ideen aus? Wenn man schon musikalisch in verschiedene Richtungen gehen will, warum bucht man dann nicht mal einen DJ A-Trak? Warum nicht mal die Crookers oder The Bloody Beetroots buchen? Warum immer nur Mr. Oizo und nicht einfach mal die komplette Ed Banger Crew? Wenn schon Drum’n’Bass, warum nicht auch mal Dubstep mit Leuten wie Kode9, Skream oder Joy Orbison? Auch im SMS-Forum gibt es jedes Jahr seitenweise gute Vorschläge und da kann ich es einfach nicht verstehen, wieso man sich diesen nicht einfach mal versucht anzunehmen, denn ist es nicht schließlich auch das Publikum, auf das es hier eigentlich ankommt?

Liebe SMS-Crew, seht es als konstruktive Kritik, lasst euch für das nächste Jahr was schönes einfallen und überrascht euer Publikum (mich eingeschlossen)! 🙂

Liebe Künstler, das soll kein Angriff auf euch persönllich oder eure Musik sein. Ihr macht gute Musik!

Das komplette Line-Up findet ihr nach dem Klick! Continue reading

DIY Record Bowl

Bei den Kollegen von Mururoar hab ich gerade dieses kurze Video gefunden. Die Jungs zeigen in dem Video, wie man sich aus einer Schallplatte eine Schale selber bauen kann. Wenn ich mich recht erinnere, gab es da mal einen Laden in Berlin, wo man sich so eine Schale geformt aus einer Platte kaufen konnte, aber selber bauen ist ja dann irgendwie doch immer noch ne Ecke cooler. Macht zumindest mehr Spaß und man hat endlich eine Verwendung für die ganzen schlechten Fehlkäufe und Promoplatten, die ganz weit hinten im Regal verstauben und Platz wegnehmen.

Auf geht’s leute! Platten aussortieren und Schalen formen! Ist auf jeden Fall ein originelles Geschenk und der Muttertag steht ja auch schon bald vor der Tür. 🙂

Midipad für’s iPad

midipad StudioView

Wer wollte nicht schon immer mal einen Jazzmutant Lemur haben, aber hat sich das aufgrund des saftigen Preises von knapp 2000€ lieber doch nochmal überlegt? Für alle die hab ich eine gute Nachricht! Midipad! Diese App wird demnächst für iPad und auch iPhone erscheinen. Interessant dürfte das besonders auf dem iPad werden, denn dann hat man ja im Prinzip einen Lemur, nur halt wesentlich günstiger. Es wird sonst keine weitere Software benötigt, da Midipad direkt über das Network-MIDI-Protocol sowohl mit Mac als auch mit PC kommuniziert. Plug & Play via Apple Bonjour sozusagen, nur halt wireless! 🙂

Ein Video zeigt Midipad in Action und wie ich sehe, kann man sogar zwei und dann demnach auch mehrere iPads zugleich verbinden. Wenn ich mir das so alles anschaue, bekomme ich immer mehr Lust, mir auch ein iPad zuzulegen. Erst die iElectribe App von Korg und jetzt diese geile Controller-App. Ich bin sehr gespannt, was da wohl noch so alles an Apps kommt und bin nach wie vor an einem Gerät zum Testen der Apps nicht abgeneigt. 😉

Die wichtigsten Features und das Video gibt’s wie immer nach dem Klick! Continue reading

“Works for Turntable”

works for turntable

“Works for Turntable” ist eine Arbeit des Künstlers und Musikers Stephen Cornford. Es handelt sich dabei um kinetische Skulpturen aus gebrauchten Schallplattenspielern.

A series of amplified kinetic objects for record players. Using the phonograph cartridge as a stethoscope to investigate the texture, tone and timbre of the objects placed on the turnatble. Attention is drawn to the difference between the audible acoustic sounds and the amplified timbres, as well as to the random yet rhythmical motion of the objects. An installation of eight of these works was exhibited in Brighton’s Permanent Gallery in August/September 2009.

Sehr verrückter Sound auf jeden Fall. Da frag ich mich echt, wie man auf so eine Idee kommt. Das Video dazu gibt’s nach dem Klick! Continue reading

Download: Beardyman Liveshow

Beardyman Funny or Die Liveshow

Beardyman hat gestern Abend eine Liveshow auf Ustream gemacht, nur leider lief der Stream nicht so flüssig, wie er sollte. Beim Honki kann man sich heut nochmal die Videoaufzeichnung der Show anschauen und ich hab euch das ganze einfach mal als Audiodatei aufgenommen. Viel Spaß damit!

Download Beardyman Funny or Die Liveshow

PS: Für alle die, die Beardyman nicht kennen sollten: Beardyman ist ein Musiker aus London, der für seine Beatboxing Skills und den Einsatz von Live Looping bekannt ist. Der Typ macht also alle Sounds mit dem Mund, looped diese und schichtet diese zusammen mit Effekten übereinander. Lohnt sich auf jeden Fall, da mal reinzuhören.

Fotoserie: “Colour of Music”

Colour of Music

colour of music - blues & purples, 2007

George Benson ist Fotograf und Künstler und hat die Fotoserie “Colour of Music” erstellt. Es wurden Schallplatten nach der Farbe ihres Covers zusammengestellt und Fotografiert.

A series of photographs exploring and titled the colour of music. The series purely looks at the colour of the record sleeves grouping music by colour alone, mixing rich cross genres of sound together. The unseen collection of music, avoids the need to name or identify to influence or be known. Instead the photographs create a rhythm of colour, light and shade that resonates with its musical content.

All photos are untreated showing only the natural colours of the records.

Weitere Bilder gibt’s nach dem Klick! Continue reading

Doku: “No One is Safe” by Diplo

Mad Decent Chef Diplo arbeitet an einer neuen Doku-Reihe für Current mit dem Namen “No One is Safe”. Er bereist dazu die verschiedensten Städte, um die Entstehung, die Geschichte und die aktuelle Situation der dortigen Musik Szenen zu erkunden und darüber zu berichten. In der ersten Episode geht es um New Orleans und die Bounce Music, welche in das Genre des Hip Hop einzuordnen ist. Sehr interessante Sache auf jeden Fall und ich bin schon sehr gespannt, was da wohl als nächstes kommen mag.

via The Fader

Guru * 17. Juli 1966 † 19. April 2010

Guru

Keith Edward Elam alias Guru verstarb am 19. April 2010 an den Folgen seiner Krebserkrankung. Guru war der Gründer der Gruppe Gang Starr, durch welche er 1989 zusammen mit DJ Premier weltweite Bekanntheit erlangte. Weiterhin machte Guru durch sein Projekt “Jazzmatazz” von sich reden, in welchem er Jazz und Hip Hop fusionierte.

Zweifellos war und ist Guru für mich einer der besten Rapper aller Zeiten und ich werde seine Tracks immer weiter hören, sei es nun mit Premo zusammen als Gang Starr oder seine Solostücke der Jazzmatazz-Reihe.

Unser aufrichtiges Beileid gebührt seiner Familie und seinen Freunden.

Keith Edward Elam * 17. Juli 1966 † 19. April 2010

Rest in Peace.

Doku: What The Future Sounded Like

Von Dr. Who über The Dark Side of the Moon zur heutigen modernen elektronischen Tanzmusik: Die Pioniere der Electronic Music Studios veränderten die Klanglandschaft des 20. Jahrhunderts radikal. “What The Future Sounded Like” erzählt die faszinierende Geschichte der elektronischen Musik in Großbritannien.

Post-war Britain rebuilt itself on a wave of scientific and industrial breakthroughs that culminated in the cultural revolution of the 1960’s. It was a period of sweeping change and experimentation where art and culture participated in and reflected the wider social changes. In this atmosphere was born the Electronic Music Studios (EMS), a radical group of avant-garde electronic musicians who utilized technology and experimentation to compose a futuristic electronic sound-scape for the New Britain. Comprising of pioneering electronic musicians Tristram Cary (famed for his work on the Dr Who series) and Peter Zinovieff, EMS’s studio was one of the most advanced computer-music facilities in the world. EMS’s great legacy is the VCS3, Britain’s first synthesizer and rival of the American Moog. The VCS3 was a uniquely British invention, which changed the sounds of some of the most popular artists of this period including Brian Eno, Hawkwind and Pink Floyd. Almost thirty years on the VCS3 is still used by modern electronic artists like Aphex Twin and Chicken Lips. What The Future Sounded Like colours in a lost chapter in music history, uncovering a group of composers and innovators who harnessed technology and new ideas to re-imagine the boundaries of music and sound.

Vintage-Gear-Porn at it’s best! Part 2 und 3 gibt’s nach dem Klick! Continue reading

Korg iElectribe R App auf dem iPad

iElectribe on iPad

Ich hatte mich ja schon länger gefragt, ob nicht auch Korg mal noch eine Music-App an den Start bringen wollen und siehe da: iElectribe R heisst die App! Es handelt sich hierbei um eine virtuelle analoge Beatbox, eine virtuelle Version der Korg Electribe R Analogue Modelling Beat Box sozusagen. Sollte es dann also doch möglich sein, ein USB-Audio Interface an das iPad anzuschließen, dann wäre die ganze Sache schon recht interessant für Auftritte, zumindest dann, wenn man mal weiter reisen muss und nicht den kompletten Gerätepark mitschleppen kann/will.

Möchte uns nicht mal jemand ein iPad mit der App zum Testen zukommen lassen? 🙂

Ein Demo-Video und die wichtigsten Features gibt es nach dem Klick! Continue reading